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Betriebsoptimierung: Fünf Stellschrauben mit grosser Wirkung
Viele Anlagen arbeiten anders, als sie geplant wurden. Oft lässt sich ohne grosse Investition viel Energie sparen.
1. Betriebszeiten
Lüftungen, Pumpen und Heizgruppen laufen häufig länger als das Gebäude genutzt wird. Zeitprogramme, die zur tatsächlichen Nutzung passen, sind die einfachste Massnahme.
2. Sollwerte und Heizkurven
Zu hohe Raumtemperaturen im Winter, zu tiefe im Sommer und steile Heizkurven kosten Energie, ohne dass jemand mehr Komfort spürt. Ein Abgleich mit den tatsächlichen Anforderungen lohnt sich fast immer.
3. Luftmengen nach Bedarf
Wo Räume nur zeitweise belegt sind, können CO₂- oder Präsenzfühler die Luftmenge steuern. Weniger Luft heisst weniger Ventilatorstrom und weniger Heiz- und Kühlenergie.
4. Heizen und Kühlen nicht gegeneinander
Laufen Heizung und Kühlung im selben Raum gleichzeitig, verschwenden sie doppelt. Saubere Regelsequenzen und Totbänder verhindern das.
5. Messen statt schätzen
Erst Verbrauchsdaten zeigen, wo die Energie hingeht und ob eine Massnahme wirkt. Zähler und eine gute Auswertung in der Gebäudeautomation sind die Grundlage jeder Optimierung.
Das Wichtigste in Kürze
Die grössten Einsparungen liegen oft in den Einstellungen – belegt wird der Erfolg erst durch Messung.
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